B. Einnahmen

1. Mieten

Neben der klassischen Kaltmiete zählen auch Mieten für überlassene Einrichtungsgegenstände als Mieteinnahmen (z. B. Entgelt für die Überlassung einer bereits vorhandenen Küche).

Bei Baukostenzuschüsse oder Mietvorauszahlungen des Mieters haben Sie ein Wahlrecht. Entweder versteuern Sie den kompletten Betrag im Zeitpunkt des Zuflusses oder aber Sie verteilen den Baukostenzuschuss bzw. die Mietvorauszahlung auf die Laufzeit des Mietvertrags. Die Versteuerung erfolgt dann sowohl auf die laufenden Mietzahlungen zuzüglich der anteiligen Vorauszahlungen. Wird das Mietverhältnis beendet, bevor die gesamten Mietvorauszahlungen versteuert wurden, werden die bisher noch nicht berücksichtigten Mietvorauszahlungen bei Beendigung des Mietvertrages in einer Summe als Einnahme bei der Steuer erfasst.

Zahlt Ihr Mieter keine Miete, dann müssen Sie auch keine Einnahmen versteuern, da diese erst mit Zufluss bei Ihnen der Steuer zu unterwerfen sind. Verkaufen Sie ausstehende Mietforderungen (z. B. an ein Factoring- oder Inkassounternehmen) ist der vereinnahmte Kaufpreis als Mieteinnahme zu berücksichtigen.